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Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, waren die Wupperorte in früheren Tagen mit der Eisenbahn erschlossen. Mit der Zunahme des Automobilverkehrs kam die Wende - die L 414, die früher in Grunewald endete, wurde in Richtung Wuppertal weiter gebaut. Der endgültige Todesstoss für die Eisenbahn kam mit dem Bau der Wupper-Talsperre. Zwar sind Pläne gemacht worden, in der die Bahnlinie nach Radevormwald an der Talsperre vorbeigeführt werden sollte, was letztlich aber zu kostspielig geworden wäre. Der Niedergang der Tuchindustrie und die dadurch stark verminderten Gütertransporte führten letztlich zum Aus der Strecke. Der Busverkehr wurde verstärkt, und es gab Buslinien von Radevormwald über die Wupperorte bis Wuppertal-Elberfeld und von Grunewald aus über Grünental nach Remscheid-Lennep. In den letzten Jahren erfolgten im ÖPNV (Öffentlichen Personennahverkehr) weitere Einschnitte: Die Linie 626 endet nun in Wuppertal-Oberbarmen, der Fahrgast muss von dort aus entweder in eine andere Buslinie umsteigen oder ein anderes Verkehrsmittel Richtung Elberfeld (Eisenbahn, Schwebebahn) benutzen. Auch die Buslinie nach Lennep wurde eingestellt, der Fahrgast muss nun mit dem Bus bis Radevormwald-Herbeck und von dort mit einem Anschlussbus bis Lennep fahren. Ein relativ aktuelles Ärgernis für viele Wupperaner, aber auch die Bevölkerung anderer Stadtteile Radevormwalds, ist die Trennung der Verkehrsverbünde. Möchte man Richtung Wuppertal fahren, verlässt man an der Stadtgrenze den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und gelangt auf das Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Sicherlich kein Problem für Gelegenheits-Busfahrer, aber eines für die Pendler, die Mehrfahrtenkarten für zwei Verkehrsverbünde erwerben müsse, keine billige Angelegenheit. Eine Alternative in vielen Fällen - der Bürgerbus, nähere Infos hier.
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